📚 Von A bis Z: Lesenswertes rund um Psychologie & Ernährung

In diesem Blog finden Sie eine persönliche Auswahl an Büchern, die mich berührt, beeindruckt oder zum Nachdenken gebracht haben – sortiert von A bis Z.

Bücher, die Kraft geben – wenn Sie Unterstützung im Umgang mit Essen und Emotionen suchen.

Kennen Sie das Gefühl, mit ihren Gedanken, Gefühlen oder ihrem Essverhalten im Alltag allein zu sein?

 

Gerade in Phasen, in denen professionelle Unterstützung nicht möglich oder nicht zugänglich ist, können Bücher eine wertvolle Begleitung darstellen. Sie können neue Perspektiven eröffnen, beruhigen, inspirieren – und manchmal sogar der erste Schritt sein, sich selbst besser zu verstehen.

 

Auch in meiner Arbeit als ernährungspsychologische Beraterin erlebe ich immer wieder, wie hilfreich gut ausgewählte Literatur sein kann. Bücher können dabei unterstützen, emotionale Muster zu erkennen, das eigene Essverhalten einzuordnen und neue, freundlichere Wege im Umgang mit sich selbst zu entdecken.

 

Hier möchte ich einige Bücher vorstellen, die sich wie eine einfühlsame Begleitung anfühlen – verständnisvoll, stärkend und inspiriert von psychologischen Erkenntnissen. Wenn Sie auf der Suche nach Orientierung sind, mehr über sich und Ihr Essverhalten erfahren möchten oder einfach seelische Unterstützung benötigen, finden Sie in diesen Empfehlungen möglicherweise genau das, was Ihnen im Moment guttut.

Meine wichtigsten Erkenntnisse

… und was sie für den Umgang mit Essen, Selbstwert & Emotionen bedeuten

Brené Brown widmet sich in diesem Buch der Kunst, ein authentisches, menschliches, verletzliches Leben zu führen. Ihr Konzept des „Wholehearted Living“ („Leben aus vollem Herzen“) berührt viele Aspekte, die auch beim emotionalen Essverhalten eine Rolle spielen: Selbstwert, Scham, Grenzen, Selbstmitgefühl, Mut und Verbindung.

Im Folgenden meine zentralen Einsichten und der Transfer zu einem gesundem Essverhalten und innerer Balance.

 

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Selbstbewusstsein entsteht durch Selbstbeobachtung

Wiest betont, dass wahre Veränderung beginnt, wenn wir uns selbst ehrlich beobachten – ohne Urteil. Auch emotionales Essverhalten entsteht selten aus „Schwäche“, sondern aus unbewussten Mustern. Wenn Menschen beginnen, ihr Essverhalten sanft zu beobachten, passiert etwas Entscheidendes:

 

  • Heisshunger oder "Gelüste" werden verständlicher

  • Gefühle werden klarer

  • Automatismen verlieren Macht

Ein „achtsamer Blick“ statt Kontrolle ist oft der erste Schritt zu Veränderung.

 

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